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Sportbad Markkleeberg

24.01.2019

SCHWIMMBAD AM DENKMALGESCHÜTZTEN BAHNHOF

 

Mit der Fertigstellung des Sportbades ging für die Markkleeberger kurz

vor dem ein langgehegter Wunsch in Erfüllung:

 

Seit 1998 hatte die sächsische Stadt in der Nähe von Leipzig kein eigenes

Schwimmbad mehr gehabt. Das Projekt verband zudem den Neubau des

Sportbades mit der Sanierung und dem Umbau des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes der Stadt.  Eine ungewöhnliche, aber perfekte Verbindung.

 

Das Untergeschoss wurde mit einer Raumhöhe von 2,38 m geplant

und ausgeführt:

 

Eine echte Herausforderung für die dort untergebrachte Badewasser-,

Heizungs- und Lüftungstechnik. Für die Auswahl der Technologie
der Wassertechnik ging es daher unter anderem um geometrische

Parameter, wie Aufstellfläche und Raumhöhe, aber auch um

Umwälzmengen in Abhängigkeit zur Beckengröße, Anschaffungs-

und Betriebskosten, Wartung und Wasserqualität.

 

Geplant und realisiert wurden schließlich ein Schwallwasserbehälter,

diverse Filterungen, drei parallele Straßen mit je vier Ultrafiltrationsmodulen, Wärmetauscher zur Erwärmung des Beckenwassers, Impfstellen und

Wiedereinleitung in das Becken über seitlich angeordnete Düsen.

Die eingesetzte Membrantechnik erreicht eine sehr hohe, virenfreie
Filtrationsgüte und wird auch der geringeren Raumhöhe gerecht.

 

Für die Energieerzeugung und um insbesondere den hohen Energiebedarf

zur Warmwasserbereitung zu decken, fiel die Wahl auf ein BHKW in

Kombination mit einer Gasbrennwertanlage zur Spitzenabdeckung.

 

Das neue Sportbad verfügt über ein normgerechtes 25-Meter-Becken

mit vier Bahnen und ist für Schul- und Freizeitsport geeignet.

 

Nach eingehender Bauherrenberatung und Betrachtungen u. a. zu

Investitions- und Betriebskosten entschied man sich für ein Edelstahlbecken,
das gleichzeitig dem Sportgedanken Rechnung trägt.

 

Eine Besonderheit ist hier der 10 x 10 m große Teilhubboden, mit dem die

Wassertiefe variiert und das Becken multifunktional auch für Therapiezwecke, Wassergymnastik oder Nichtschwimmer nutzbar ist.

 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der

Fachzeitschrift SPORT BÄDER  FREIZEITBAUTEN

 

 


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